Was den Wartberg besonders macht
Der Wartberg liegt rund 2,3 Kilometer nordöstlich der Heilbronner Innenstadt (Luftlinie). Mit 313 Metern über Normalhöhennull ist er einer der markanten Berge über der Stadt; ein Teil seiner Nordostflanke gehört zur Gemeinde Erlenbach. An seinen Hängen wird Wein angebaut.
Vom Wartturm zum Aussichtsturm
Seinen Namen hat der Berg von einem mittelalterlichen Wartturm; früher hieß er „Nordberg“. Der heutige Aussichtsturm wurde mehrfach umgebaut. Die Wartberggaststätte geht auf einen Wein- und Bierausschank um 1760 zurück.
Geschützte Landschaft
Der Wartberg gehört zum Landschaftsschutzgebiet „Stiftsberg–Wartberg“ (3,3 km², ausgewiesen 1983) und liegt im FFH-Gebiet „Löwensteiner und Heilbronner Berge“.
Anfahrt und Parken
Die Bundesstraßen 27 und 39 führen am Wartberg vorbei, mit Anschluss an die A6. Zu Fuß ist der Berg von der Innenstadt aus erreichbar.
Parken: Zu Parkplätzen liegen uns noch keine verlässlichen Angaben vor.
Was man am Wartberg machen kann
Wein-Panorama-Weg
Der Wein-Panorama-Weg ist ein sechs Kilometer langer Rund- und Skulpturenweg mit 24 Stationen, 40 Informationstafeln und 11 Skulpturen.
Aussichtspunkte am Berg
Neben dem Wartbergturm gibt es am Berg weitere Aussichtspunkte, darunter den Rebstöckle-Aussichtspavillon und die Lemppruhe. Außerdem finden sich Reste eines Ringwalls („Sternschanze“) und das Sandsteinrelief „Weingärtnerfamilie“ von 1953.
In der Nähe
Im Osten und Süden der Stadt liegen die Heilbronner Berge mit dem Jägerhaus, der Waldheide und dem Gaffenberg.
Praktische Hinweise
- Ausrüstung: Feste Schuhe; die Wege durch die Weinberge sind teils steil.
- Jahreszeit: Ganzjährig lohnend, im Herbst mit bunten Weinbergen.
- Weinberge: Die Rebflächen sind bewirtschaftet – bleib auf den Wegen.
- Barrierefreiheit: Nicht verifiziert.
