Was den Balzer Herrgott besonders macht
Der Balzer Herrgott – auch Winkelherrgott genannt – ist eine steinerne Christusfigur, die in eine Buche eingewachsen ist. Er steht in einem Waldstück zwischen der Hexenlochmühle und dem Weiler Wildgutach auf dem Gebiet der Gemeinde Gütenbach.
Die Geschichte der Figur
Laut Wikipedia stammt der spätgotische Kalkstein-Torso vermutlich vom Hofkreuz des Königenhofs im Wagnertal. Eine Lawine zerstörte den Hof am 24. Februar 1844 und brach der Figur Arme und Beine ab. Um die Jahrhundertwende wurde der Torso in den Wald gebracht und an die Buche gebunden – die ihn seitdem Jahr für Jahr weiter umschließt. Der Name geht wahrscheinlich auf Balthasar Winkel zurück, den früheren Hofbesitzer.
Vom Baum befreit
Ohne Eingriffe wäre von der Figur heute wohl nichts mehr zu sehen. Zwischen 1986 und 2014 wurde sie deshalb mehrfach teilweise freigelegt und geschützt, unter anderem mit einem Zaun und einer Entwässerung.
Anfahrt und Parken
Der Balzer Herrgott ist nur zu Fuß erreichbar. Er liegt rund 6,5 Kilometer südwestlich von Furtwangen (Luftlinie) im Wald zwischen Hexenlochmühle und Wildgutach.
Parken: Zu Parkplätzen liegen uns noch keine verlässlichen Angaben vor.
Was man hier machen kann
Laut Schwarzwald Tourismus führt die anspruchsvolle Balzer Herrgott-Runde (rund 16,7 Kilometer, 730 Höhenmeter) ab Gütenbach vorbei – über die Hexenlochmühle mit ihrem Wasserrad, die Wilde Gutach, den Rappenfelsen und die Teichschlucht.
Praktische Hinweise
- Abstand halten: Figur und Baum sind geschützt – bitte nicht berühren oder beklettern.
- Schuhe: Die Wege rund um den Balzer Herrgott sind teils steil und schmal.
- Respekt: Für manche Besucher ist der Ort ein Wallfahrtsziel.
