Die Altmühl bei Dollnstein im Altmühltal
Foto: Vitold Muratov, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Naturspot

Dollnstein im Altmühltal

Dollnstein ist ein kleiner Markt im Naturpark Altmühltal: mit Burg und Altmühlzentrum, einer fast vollständigen Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert und gotischen Fresken in der Pfarrkirche – mit Bahnhof mitten im westlichen Altmühltal.

Was Dollnstein besonders macht

Dollnstein ist ein Markt im Westen des Landkreises Eichstätt in Oberbayern und liegt im Naturpark Altmühltal an der Altmühl. Der Ort liegt auf 395 Metern; zur Gemeinde gehören zehn Ortsteile mit zusammen rund 2.850 Einwohnern.

Burg Dollnstein und Altmühlzentrum

Wahrzeichen ist die Burg Dollnstein. In ihr ist das Altmühlzentrum untergebracht. Öffnungszeiten und Angebot sind nicht verifiziert – frag vorab beim Markt Dollnstein nach.

Stadtmauer und Pfarrkirche

Dollnstein hat eine weitgehend erhaltene Ortsmauer aus dem späten 14. Jahrhundert. In der Pfarrkirche St. Peter und Paul sind Fresken aus der Zeit um 1320 bis 1330 erhalten. Im Ortsteil Obereichstätt steht eine Würfelskulptur des Bildhauers Alf Lechner, der dort lebte.

Geschichte

Erstmals erwähnt wird Dollnstein 1007 als „Tolunstein“. 1387 erhielt der Ort das Marktrecht, 1440 wurde er an das Hochstift Eichstätt verkauft. 1870 kam der Anschluss an die Eisenbahn. Zu den dunklen Kapiteln gehört die Hexenverfolgung: Zwischen 1589 und 1625 wurden mindestens sieben Frauen hingerichtet.

Der Burgstein: Aussicht über das Tal

Zu den eindrucksvollsten Aussichtspunkten bei Dollnstein gehört laut Planet Outdoor der Burgstein, ein rund 45 Meter hoher Felsen. Seine volle Größe siehst du erst vom Altmühltal-Radweg unten im Tal. Die Burg selbst steht auf einem markanten Felsvorsprung über dem Ort.

Das Urdonautal

Südlich von Dollnstein beginnt das Urdonautal, ein Trockental: Früher floss hier die Donau, heute liegt zwischen Altmühl und Schutter ein Tal ohne großen Fluss. Durch das Tal führt der Urdonautalsteig, ein Mehrtagesweg von rund 84 Kilometern.

Wandern ab Dollnstein

  • Geoweg Urdonautal: Rundweg von rund 20 Kilometern und etwa fünf Stunden, Start am Altmühlzentrum am Marktplatz; unterwegs Fossilien, Felsformationen und der Galgenberg (laut ich-geh-wandern.de).
  • Durch die Trockenhänge: rund 6,5 Kilometer und 1 Stunde 45 Minuten, mit Blick auf die Burg (laut ich-geh-wandern.de).
  • Wacholderwiesen über Dollnstein: rund 7,7 Kilometer, etwa drei Stunden, leicht, vorbei am Burgstein (laut Planet Outdoor).

Dollnstein im Altmühltal

Dollnstein liegt mitten im Naturpark Altmühltal. Welche Ziele sich im Tal kombinieren lassen, liest du in unserem Beitrag zum Ausflug ins Altmühltal.

Praktische Hinweise

  • Bahn: Der Bahnhof Dollnstein wird von Regionalzügen und RE-Zügen bedient.
  • Burg: Öffnungszeiten des Altmühlzentrums vorab prüfen.

Quellen

Dollnstein im Altmühltal auf der Karte

Naturspot

Häufige Fragen zu Dollnstein

Wo liegt Dollnstein?

Im Westen des Landkreises Eichstätt in Oberbayern, im Naturpark Altmühltal an der Altmühl.

Was gibt es in Dollnstein zu sehen?

Die Burg mit dem Altmühlzentrum, die Stadtmauer aus dem späten 14. Jahrhundert und die Fresken in St. Peter und Paul.

Kann man mit dem Zug nach Dollnstein fahren?

Ja, der Bahnhof wird von Regionalzügen bedient; seit 1870 ist der Ort an die Bahn angeschlossen.

Was ist das Urdonautal?

Ein Trockental südlich von Dollnstein, durch das früher die Donau floss; heute führt der Urdonautalsteig hindurch.