Was die Donauquelle besonders macht
Die Donau entsteht offiziell in Donaueschingen, wo sich Breg und Brigach vereinen. Ihr längster und wasserreichster Quellfluss ist aber die Breg – und die entspringt rund sechs Kilometer nordwestlich von Furtwangen auf 1.078 Metern Höhe. Weil man einem Flusssystem an jeder Gabelung zum größeren Arm folgt, gilt die Bregquelle hydrologisch als eigentliche Donauquelle. Sie ist als Naturdenkmal geschützt.
Danuvius wacht über die Quelle
Über der Quelle steht eine Bronzefigur des Flussgottes Danuvius. Von hier fließt die Breg 46 Kilometer bis Donaueschingen, bevor sie mit der Brigach zur Donau wird.
Zwei Quellen, zwei Meere
Die Bregquelle liegt nur rund 100 Meter von der europäischen Wasserscheide zwischen Rhein und Donau entfernt. Etwa 900 Meter weiter entspringt im selben Tal die Elz – sie fließt in die entgegengesetzte Richtung und mündet in den Rhein.
Anfahrt und Parken
Die Quelle liegt beim Kolmenhof (Neuweg 11/1, 78120 Furtwangen), unterhalb der Martinskapelle. Laut Schwarzwald Tourismus startet die Rundtour zur Donauquelle am Parkplatz an der Martinskapelle; von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß.
Was man hier machen kann
Die Donauquelle liegt am Westweg, dem bekannten Fernwanderweg durch den Schwarzwald. Eine leichte Rundtour von gut fünfeinhalb Kilometern verbindet sie mit dem Günterfelsen und dem Aussichtsturm auf dem Brend. Direkt an der Quelle liegt der Kolmenhof, ein Seminar- und Tagungshotel mit Gastronomie; Öffnungszeiten bitte vorab prüfen.
Praktische Hinweise
- Höhenlage: Auf über 1.000 Metern ist es oft deutlich kühler als im Tal – eine Jacke gehört auch im Sommer ins Gepäck.
- Winter: Rund um die Martinskapelle liegen Loipen und ein Winterwanderweg; bei Schnee auf Glätte achten.
- Naturdenkmal: Die Quelle nicht betreten und nichts ins Wasser werfen.
- Barrierefreiheit: Nicht verifiziert.
