Was den Großen Waldstein besonders macht
Der Große Waldstein ist mit 877 Metern die höchste Erhebung im Waldsteinzug, dem nördlichen Gebirgszug des Fichtelgebirges. Er liegt im Landkreis Hof zwischen Zell, Sparneck und Weißenstadt, rund 16 Kilometer südöstlich von Helmbrechts.
Granit in Wollsackform
Berühmt ist der Waldstein für seine Granitfelsen, die durch Verwitterung zu gerundeten, übereinandergestapelten Blöcken geformt wurden – der sogenannten Wollsackverwitterung. Dazwischen wächst Mischwald mit alten Buchen. Der gesamte Gipfelbereich ist ein 20,2 Hektar großes Naturschutzgebiet.
Rotes Schloss, Teufelstisch und Bärenfang
- Rotes Schloss: die Ruine der Waldsteinburg aus dem 14. Jahrhundert, 1523 vom Schwäbischen Bund zerstört. Reste einer älteren Ostburg (um 1100) und einer spätromanischen Kapelle liegen nahebei.
- Teufelstisch: ein auffälliger Felsblock, um den sich Sagen ranken.
- Bärenfang: eine steinerne Bärenfalle, 1656 erstmals erwähnt – laut Wikipedia die einzige erhaltene ihrer Art in Deutschland.
Anfahrt und Parken
Mehrere markierte Wanderwege führen auf den Waldstein, unter anderem von Weißenstadt und Sparneck. Laut Wikipedia ist das Waldsteinhaus unterhalb des Gipfels auch mit dem Auto erreichbar.
Parken: Zu Parkplätzen liegen uns noch keine verlässlichen Angaben vor.
Einkehr
Das Waldsteinhaus des Fichtelgebirgsvereins liegt direkt unterhalb des Gipfels und ist laut Wikipedia ganzjährig bewirtschaftet. Öffnungszeiten bitte vorab prüfen.
Praktische Hinweise
- Felsen: Die Granitblöcke sind bei Nässe glatt – Kinder beim Klettern im Blick behalten.
- Naturschutz: Im Naturschutzgebiet auf den Wegen bleiben.
- Schuhe: Feste Schuhe mit gutem Profil tragen.
