Was die Burg Gößweinstein besonders macht
Die Burg Gößweinstein ist eine mittelalterliche Gipfelburg im Landkreis Forchheim, hoch über dem Markt Gößweinstein und der Wiesent. Laut Wikipedia diente die Anlage möglicherweise Richard Wagner als Vorbild für die Gralsburg in seiner Oper Parsifal. Wer vom Tal hinaufschaut, versteht, warum: Die Burg sitzt wie eine Krone auf dem Felsen.
Fast 1.000 Jahre Geschichte
Benannt ist die Burg vermutlich nach ihrem Erbauer, dem Grafen Gozwin, der 1065 getötet wurde. Urkundlich erwähnt wird „Goswinesteyn“ erstmals 1076: Kaiser Heinrich IV. ließ dort Bischof Burchard II. von Halberstadt gefangen halten – was schon damals auf eine starke Befestigung schließen lässt.
Später gehörte die Burg den Bischöfen von Bamberg; von 1348 bis 1780 saß hier ein bambergisches Vogteiamt. Im Bauernkrieg 1525 und im Zweiten Markgrafenkrieg 1553 wurde sie zerstört und jeweils wieder aufgebaut. Mit der Säkularisation kam sie 1803 an den bayerischen Staat, der sie 1875 verkaufte. 1890 erwarb Freiherr Edgar von Sohlern die Burg und ließ sie im neugotischen Stil umgestalten. In der Burgkapelle sind spätgotische Figuren erhalten. Seit 2013 gehört die Burg der Familie Layritz aus Gößweinstein.
Aufstieg und Aussicht
Mit dem Auto kommst du nicht bis zur Burg. Von der Basilika im Ort führt ein Fußweg in gut zehn Minuten hinauf. Wichtig zu wissen: Den Blick von der Burg hinunter auf den Ort gibt es laut Wikipedia nur gegen Eintritt.
In der Nähe
Rund um Gößweinstein lohnt sich der Felsensteig und Eibenwald – Felsen, Höhlen und ein alter Eibenbestand direkt am Ort.
Praktische Hinweise
- Öffnungszeiten und Eintritt: Die Burg ist in Privatbesitz. Zeiten und Preise vorab auf der offiziellen Website der Burg prüfen.
- Schuhe: Der Fußweg ist kurz, aber steil.
- Parken: Parkplätze im Ort haben wir nicht verifiziert.
