Blick vom Eibenwald auf Gößweinstein
Foto: F. Goerg, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Naturspot · Schlucht

Felsensteig im Eibenwald bei Gößweinstein

Unterhalb der Burg Gößweinstein führt der Felsensteig durch eine tief eingeschnittene Felsschlucht im Eibenwald – einem der größten zusammenhängenden Eibenwälder Deutschlands. Holztreppen, Felsdurchgänge und Aussichtspunkte ins Wiesenttal machen den kurzen Steig zu einem Highlight der Fränkischen Schweiz.

Was den Felsensteig besonders macht

Gößweinstein liegt im Herzen der Fränkischen Schweiz, zwischen Ebermannstadt, Pottenstein und Waischenfeld. Hoch über dem Ort und dem Wiesenttal thront die Burg Gößweinstein. Darunter führt der Felsensteig laut dem Ferienzentrum Gößweinstein als kurzer, aber spektakulärer Steig durch eine tief eingeschnittene Felsschlucht.

Der Eibenwald

Der Steig liegt im Eibenwald zwischen der Burg und der Stempfermühle im Tal. Er gilt als einer der größten zusammenhängenden Eibenwälder Deutschlands und gehört zum Schutzgebietsnetz Natura 2000. Uhu und Wanderfalke leben hier; die Forstwirtschaft wurde stark zurückgenommen, damit sich der Wald natürlich entwickeln kann.

Stufen, Felsdurchgänge und Aussicht

Der Weg führt über Holz- und Steinstufen und durch Felsöffnungen an den Felswänden entlang. Unterhalb der Burg öffnen sich Aussichtspunkte mit Blick ins Wiesenttal. Unten an der Stempfermühle entspringt eine der stärksten Karstquellen der Fränkischen Schweiz.

Anfahrt und Parken

Gößweinstein liegt im Landkreis Forchheim, rund 40 Kilometer nördlich von Nürnberg (Luftlinie). Den Felsensteig erreichst du zu Fuß von der Burg aus oder von der Stempfermühle im Wiesenttal.

Parken: Zu Parkplätzen liegen uns noch keine verlässlichen Angaben vor.

Was man hier machen kann

Der Felsensteig lässt sich gut in eine Runde einbauen: vom Ort hinunter ins Wiesenttal zur Stempfermühle und über den Steig wieder hinauf zur Burg und zur Basilika. Von der Basilika zur Burg sind es laut Wikipedia gut zehn Minuten zu Fuß.

Burg Gößweinstein

Die Burg wurde vor 1076 erbaut und war bis 1780 Amtssitz der Bamberger Bischöfe; um 1890 wurde sie neugotisch umgestaltet. Laut Wikipedia ist der Blick von der Burg hinunter auf den Ort nur gegen Eintritt möglich.

Praktische Hinweise

  • Trittsicherheit: Laut Ferienzentrum Gößweinstein brauchst du keine Sicherungsausrüstung, aber festes Schuhwerk und Trittsicherheit.
  • Nässe: Holz- und Steinstufen sind bei Nässe rutschig.
  • Naturschutz: Im Eibenwald auf den Wegen bleiben – Uhu und Wanderfalke brüten in den Felsen.
  • Kinderwagen: Nicht geeignet (Stufen).

Quellen

Felsensteig im Eibenwald bei Gößweinstein auf der Karte

Naturspot

Häufige Fragen zum Felsensteig in Gößweinstein

Wo ist der Felsensteig in Gößweinstein?

Im Eibenwald am Hang des Wiesenttals, zwischen Burg Gößweinstein und der Stempfermühle.

Braucht man für den Felsensteig Klettersteig-Ausrüstung?

Nein. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit reichen; der Weg führt über Holz- und Steinstufen.

Was ist der Eibenwald?

Einer der größten zusammenhängenden Eibenwälder Deutschlands, Teil des Natura-2000-Netzes und Lebensraum von Uhu und Wanderfalke.

Wie weit ist Gößweinstein von Nürnberg entfernt?

Rund 40 Kilometer Luftlinie in nördlicher Richtung.