Was die Neckarburg besonders macht
Hinter Rottweil wird das Neckartal wild: Der Fluss hat sich in zwei engen Schleifen in den Muschelkalk eingegraben. Diese Mäander mit ihren Hängen stehen seit 1988 als Naturschutzgebiet Neckarburg unter Schutz. Das 66,2 Hektar große Gebiet schützt ein geologisch und landschaftlich besonderes Stück Neckartal und den Lebensraum vieler seltener Tier- und Pflanzenarten des oberen Neckars.
Burgruine auf dem Umlaufberg
In einer der Schleifen erhebt sich ein Umlaufberg, auf dem auf 550 Metern die Ruine der Neckarburg steht. Sie wurde schon 793 als „Nehhepurc“ erwähnt, als ein alemannischer Adliger sie dem Kloster St. Gallen schenkte. Später wurde sie zu einem Schloss mit drei Türmen ausgebaut. Heute sind Umfassungsmauern und Reste von Graben und Wall zu sehen; in den 1980er-Jahren haben Jugendgruppen die Ruine restauriert.
Hofgut Neckarburg
Unterhalb der Ruine liegt das Hofgut Neckarburg. Laut Tourist-Information Rottweil ist die Einkehr dort freitags bis sonntags ab 11 Uhr geöffnet.
Anfahrt und Parken
Die Neckarburg liegt rund vier Kilometer nördlich von Rottweil (Luftlinie) im Neckartal, nahe Villingendorf und Dietingen. Über das Tal spannt sich die Autobahnbrücke Neckarburg der A81.
Parken: Laut Wikipedia gibt es am Hofgut Neckarburg Parkplätze. Zu Fuß oder mit dem Rad erreichst du die Neckarburg auf dem Neckarweg bzw. dem Neckartal-Radweg ab Rottweil.
Was man hier machen kann
Die Neckarburg ist ein Etappenpunkt des Neckarwegs von Rottweil nach Epfendorf. Rund um die Flussschleifen kannst du spazieren gehen, zur Ruine hinaufsteigen und im Hofgut einkehren.
Praktische Hinweise
- Naturschutz: Im Naturschutzgebiet auf den Wegen bleiben.
- Ruine: Mauerreste nicht beklettern.
- Brücke: Laut Medienberichten wurde im Januar 2024 ein Ersatzbau für die zerstörte Brücke an der Neckarburg eingeweiht; aktuellen Wegzustand vorab prüfen.
- Barrierefreiheit: Nicht verifiziert.
